Petrus Ceelen

Denk Zettel

Aus meiner bunten Lebensbibel

 

Mit Bildern von Karl Bechloch

144 Seiten, 15,95 €

ISBN 978-1-937570-13-2


Bedenkenswerte Worte der Bibel begleiten mich auf meinem Lebensweg und geben mir gerade auf der letzten Strecke erst recht zu denken. Was mir dabei in den Sinn kommt, ist manchmal merkwürdig, mitunter auch witzig und tröstlich.

Auch Fleischbeschauer und Metzger
beißen zu guter Letzt ins Gras.

Vegetarier und Veganer gehen
ebenso den Weg allen Fleisches.

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Alles Fleisch ist Gras.
1 Petrus 1,24


 Petrus Ceelen, geboren 1943 in Belgien, war lange Seelsorger für Gefangene, Aidskranke, Drogenabhängige und Obdachlose, Trauerredner, zahlreiche Veröffentlichungen, nennt dies sein Abschiedsbuch.

Karl Bechloch hat schon viele Bücher des Autors illustriert.


Das Buch ist im stationären und Online-Buchhandel erhältlich. Es kann auch direkt beim Verlag bestellt werden: Dazu bitte eine Nachricht senden an Uli Spalthoff, über den Menüpunkt ' About / Contact'.

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  •  Stimmen zum Buch

„Petrus, der Rückblick auf dein Leben, wie deine Texte seit jeher: humorvoll, ehrlich und tiefgründig, dass einem beim Lesen die Worte fehlen, dafür die Augen feucht macht – man merkt, der redet vielleicht ja von mir selber.“

Wolfram Kaier, Seelsorger


“Dein Gespräch mit dem Petrus der Bibel hat mich sehr angesprochen und innerlich tief berührt, da es doch vieles von dir ganz persönlich zum Ausdruck bringt und den heiligen Petrus etwas durchscheinen lässt.”

Erika Andert, Kathys Vesper für Menschen von der Straße


Von Einem, der ganz bei Trost ist!

Gedanken zum Buch „Denk Zettel“ von Petrus Ceelen

„Denk Zettel“ nennt Petrus Ceelen sein neues und letztes Buch. Wirklich sein letztes? Abschiedsbuch nennt er es selbst und mit dem Hinweis auf seine eigene Krebserkrankung im wunderbaren autobiographischen Eingangskapitel muss man befürchten, dass es diesmal wohl wahr werden wird.

Grenzgänger wurde er einmal genannt. Das beschreibt er hier im Gedicht „An der Grenze“. Seine Bücher begleiten mich seit vielen Jahren - weil er selbst uns viele Jahre begleitet hat bei unserer Arbeit im Hospiz Maria Frieden. Beim Lesen seiner Bücher konnten wir ihm immer zuschauen, wie man als Grenzgänger mit den vielen eindrücklichen und auch belastenden Erfahrungen gut umgehen konnte und trotz aller Tragik und Belastung, Mut und Zuversicht aus diesen Erfahrungen schöpfen konnte. Das tat gut.

All das findet sich in seinem neuen „Denkzettel-Buch“ nochmal in komprimierter Form wieder. Sein warmherziger und humorvoller Rückblick auf die eigene Herkunft und Familiengeschichte, zum Teil in einem Petrus-Dialog untergebracht, berührt und beim Lesen der wunderbaren Gedichte(?), Aphorismen(?), Sinnsprüche(?) oder sinnvollen Gedichte wird man lebendig: Nachdenklich, muss oft schmunzeln, betroffen, muss zuweilen schallend lachen, manchmal auch traurig, fassungslos…. Leben eben. Und niemanden werden diese Sinnsprüche kalt lassen, viele berühren uns sehr unmittelbar und tief in der Seele.

In einem seiner Afrikabücher hat Henning Mankell den wunderbaren Satz geschrieben: „In der Nähe des Todes wird das Leben immer sehr deutlich.“

Petrus Ceelen zeigt uns in diesem Buch wieder auf seine Weise, was dieser Satz bedeuten kann. Im Angesicht des Todes – sein Denk Zettel im gleichnamigen Gedicht in diesem Buch ist ja auch der Namenszettel am Fußzeh des aufgebahrten Verstorbenen – gelingt es ihm, lebhaft und sehr lebendig über das Leben nachzudenken. Als Grenzgänger in den Grenzbereichen unseres Lebens wird bei ihm, ohne dass er das Bedrückende und Beängstigende verschweigt, das zutiefst Menschliche, auf das man da trifft, deutlich und erfahrbar. Das ist tröstlich und vielleicht kann man dieses Buch deshalb auch ein Trostbuch nennen.

Man ist geneigt, dieses Buch wie ein Vermächtnis zu lesen. Mir hilft es dabei, mich langsam mit dem Abschied von Petrus Ceelen anzufreunden.

Thile Kerkovius, ehemaliger Leiter vom Haus Maria Frieden in Oberharmersbach im Schwarzwald


Katholisches Sonntagsblatt 34/2021, Seite 16: "Hintersinniges aus der bunten Lebensbibel"


Lieber Petrus, die Texte aus deinem Abschiedsbuch haben mich sehr nachdenklich gemacht und oft musste ich meine Augen trocknen, um weiter lesen zu können ...

Evelin Kempter, Begegnungscafé, Murrhardt


Auf dem Coverbild sitzt du innehaltend am offenen Fenster und schaust den Büchern nach, die in die Weite hinausfliegen. Was wird aus deinen Worten? Niemand kann sagen, wen sie erreichen und wie sie sich auswirken. Doch ich weiß, dass du auch viele Gefangene ansprichst und sie sich in deinen Worten wieder finden.

Manfred Jarmer, Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Diez


Petrus, dein Gespräch mit dem Petrus der Bibel hat mich sehr angesprochen und innerlich tief berührt, da es doch vieles von dir ganz persönlich zum Ausdruck bringt und den heiligen Petrus etwas durchscheinen lässt. Dass du jetzt wirklich dein "letztes" Buch geschrieben hast, kann ich nicht so ganz glauben …

Erika Andert, Altkatholische Kirche, Kathys Vesper, Stuttgart


Lieber Petrus, dein Bücherschreiben war nicht der eitle Versuch, dich selbst zu überleben, sondern Lektüre für viele, viele Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sie finden in deinen Büchern Hilfe, Trost und Zuspruch in ihrer Not. Dies weiß ich aus vielen Gesprächen mit Leserinnen und Lesern deiner „Kinder“.

Kurt Pfeiffer, Die Brücke, Verein für Menschen am Rande, Stuttgart


Toll, Petrus, dass du auch in deiner Situation noch so viel Freude am Schreiben hast und daraus Kraft schöpfst! Besonders gefällt mir an deinen Büchern, dass sie Humor enthalten, eine gelungene Mischung von allem etwas. Einfach wunderbar! Halt so wie das Leben ist!

Silke Eckeberg, Hospizgruppe Eutin - im „richtigen“ Norden


Lieber Petrus, das ist ja wieder sooo berührend Deine Texte zu lesen! Du kannst es einfach nicht lassen mit dem Schreiben, noch weniger mit dem Denken und dem Eintreten für die Schwachen, gibst denen eine Stimme, denen sie versagt, und schreibst Dir selbst einen Brief – von Petrus zu Petrus.

Traugott Plieninger, langjähriger Pfarrer in Markgröninge